Überspringe Menü
·

Aktueller Pfad Start > Lexikon

Lexikon - Nieder mit der Schwerkraft, es lebe der Leichtsinn!


42

»Die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest.«
Douglas Adams - Per Anhalter durch die Galaxis

Aberglaube

Ein Physiker hatte ein Hufeisen über der Eingangstüre zu seinem Labor hängen. Seine Kollegen waren überrascht und fragten ihn, ob er glaube, daß es seinen Experimenten Glück bringen würde. Er antwortete : »Nein, ich halte nichts von solchem Aberglauben. Aber man hat mir gesagt, daß es sogar dann hilft, wenn man nicht daran glaubt«.
Diese Geschichte wurde von I.B. Cohen, dem Professor für Geschichte der Physik in Harvard, S. A. Goudsmit erzählt, der sie Niels Bohr weitererzählte, dessen Lieblingsgeschichte sie dann wurde.

»Vermögensbildung. Hinter dem Wort steckt der deutsche Aberglaube, es könne einer durch sparen reich werden.«
Johannes Gross

Alkohol

»Auf den Alkohol. Ursprung und Lösung aller Lebensprobleme.«
Homer Simpson

«Es ist ein Brauch von alters her: Wer Sorgen hat, hat auch Likör.«
Wilhelm Busch

»Anonym sind wir schon - jetzt werden wir Alkoholiker.«
Ralph Bülow

»Alkohol ist keine Antwort, aber man vergißt beim Trinken die Frage.«
Henry Mon

»Für einen Alkoholiker gibt es sieben Gründe, um zu trinken: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag.«
Spruch der Anonymen Alkoholiker

Atombombe

»Das ist der größte Unsinn, den wir jemals unternommen haben. Die Bombe wird niemals explodieren. Das sage ich als Bombenexperte.«
Admiral William Leahy zu Präsident Truman, 1945

Computer

»Ich glaube es gibt einen weltweiten Bedarf an vielleicht fuenf Computern.«
Thomas Watson, IBM-Chef, 1943

»Aber...wozu soll er gut sein?«
Ein IBM-Ingenieur über die Idee des Mikroprozessors, 1968

»Der Computer ist bislang das genialste Produkt der menschlichen Faulheit.«
IBM-Werbung

»Es besteht die Möglichkeit, daß Computer einmal weniger als 1,5 Tonnen wiegen werden.«
Popular Mechanics, 1949

»Irren ist menschlich.
Aber wenn man richtig Mist bauen will, braucht man einen Computer.«
Dan Rather, CBS-Fernsehreporter.

Deutsch

»Das ist schön bei den Deutschen: Keiner ist so verrückt, daß er nicht einen noch Verrückteren fände, der ihn versteht.«
Heinrich Heine

»Die Deutschen hat man vor den Füßen oder an der Kehle!«
Winston Churchill

»Die deutsche Sprache sollte sanft und ehrfurchtsvoll zu den toten Sprachen abgelegt werden, denn nur die Toten haben die Zeit, diese Sprache zu lernen.«
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller, 1835-1910

»In Deutschland wird es keine Revolution geben, weil man dazu den Rasen betreten müßte.«
Stalin, sowjetischer Politiker, 1879-1953

»Ich lege hier für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, daß ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwenglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören.«
Arthur Schopenhauer

»Liebe Auslaender: Lasst uns mit diesen Deutschen nicht allein!«
Plakat auf einer Demo gegen Auslaenderfeindlichkeit

»Es ist ein Fluch, in einem Volk als Dichter zu leben, das seine eigene Sprache nicht kennt, nicht liebt, nicht pflegt, nicht schützt. [...] Es gibt in Europa kein andres Land, in dem man Professor, Arzt, Minister, Kult(us)minister, Akademiemitglied, Ehrendoktor, Bürgermeister und Abgeordneter werden kann, alles ohne seine eigene Sprache anständig reden und schreiben zu können.«
Hermann Hesse

»Sagt, ist noch ein Land außer Deutschland, wo man die Nase eher rümpfen lernt als putzen?«
G. Ch. Lichtenberg

Dummheit

»Was nennen die Menschen am liebsten dumm? Das Gescheite, das sie nicht verstehen.«
Marie von Ebner-Eschenbach, 1830-1916, Aphorismen

»Dummheit ist keine Schande. Hauptsache man hält den Mund dabei.«
Werner Mitsch, deutscher Aphoristiker, 1936-

»Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen.«
Jean-Paul Sartre, französischer Philosoph, 1905-1980

»Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie.«
Wilhelm Busch, deutscher Zeichner und Dichter, 1832-1908

»Dummheit nützt häufiger als sie schadet. Darum pflegen sich die allerschlausten dumm zu stellen.«
Sigmund Graff, deutscher Schriftsteller, 1898-1979

»Ich zweifle keinen Augenblick daran, daß Frauen dumm sind. Schließlich hat der Allmächtige sie den Männern zum Ebenbild erschaffen.«
George Eliot, Pseudonym für Mary Ann Evans, englische Schriftstellerin, 1819-1880

»An die dumme Stirne gehört als Argument von Rechts wegen die geballte Faust.«
Friedrich Nietzsche, 1844-1900, Menschliches I

»Die Dummheit drängt sich vor, um gesehen zu werden; die Klugheit steht zurück, um zu sehen.«
Sylva Carmen, Pseudonym für Elisabeth, Königin von Rumänien und Schriftstellerin, 1843-1916

»Dummheit ist ansteckend, Verstand wächst sich kaum zur Epidemie aus.«
Kazimierz Bartoszewicz, 1852-1930

»Gegen eine Dummheit, die gerade in Mode ist, kommt keine Klugheit auf.«
Theodor Fontane, deutscher Schriftsteller, 1819-63

Ehe

»Der Ehestand ist der Untergang für einen jungen Mann und für einen alten Mann ein Trost.«
R.A. Heinlein (Starship Troopers) Seite 183

»In der Ehe pflegt gewöhnlich immer einer der Dumme zu sein. Nur wenn zwei Dumme heiraten -: das kann mitunter gut gehn.«
Kurt Tucholsky

»Sie hat nichts und du desgleichen, dennoch wollt ihr, wie ich sehe, zu dem Bund der heil'gen Ehe euch bereits die Hände reichen. Kinder, seid ihr denn bei Sinnen? Überlegt euch das Kapitel! Ohne die gehör'gen Mittel soll man keinen Krieg beginnen.«
Wilhelm Busch

»Die meisten Differenzen in der Ehe beginnen damit, daß eine Frau zuviel redet und ein Mann zuwenig zuhört.«
Curt Götz

»Gewisse Ehen halten nur in der Weise zusammen wie ineinander verbissene Tiere.«
Gerhard Hauptmann

»Man soll nur schöne Frauen heiraten. Sonst hat man keine Aussicht, sie wieder loszuwerden.«
Danny Kaye, amerikanischer Komiker und Schauspieler, 1913-1987

»Die Ehe ist eine lange Mahlzeit, die mit dem Dessert beginnt.«
Henri Toulouse-Lautrec, französischer Maler und Graphiker, 1864-1901

»Junggesellen sollten hohe Steuern zahlen. Es ist nicht gerecht, daß einige Männer glücklicher sein sollen als andere.«
Oscar Wilde, englischer Schriftsteller, 1854-1900

»Die meisten Frauen setzen alles daran, einen Mann zu ändern, und wenn sie ihn dann geändert haben, mögen sie ihn nicht mehr.«
Marlene Dietrich

»Die Ehe ist eine Lotterie, in der die Männer ihre Freiheit und die Frauen ihr Glück aufs Spiel setzen.«
französisches Sprichwort

»Was Männer und Frauen im Himmel tun, wissen wir nicht. Sicher ist nur, daß sie nicht heiraten.«
Jonathan Swift

»Die meisten Ehen scheitern an den Verhältnissen.
Aber es sind auch schon sehr schöne Verhältnisse an Ehen gescheitert.«
Werner Schneyder, Kabarettist

Erfahrung

»Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen.«
Kurt Tucholsky

»Erfahrung ist immer die Parodie auf die Idee.«
Johann Wolfgang Goethe (1749-1832)

»Wir lernen aus Erfahrung, daß die Menschen nichts aus Erfahrung lernen.«
George Bernhard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950

»Erfahrung trügt so oft, weil niemals zwei Fälle ganz gleich gelagert sind.«
Rosalie Perles

Feindbild

»Unsere Feinde sind innovativ und einfallsreich, und das sind wir auch.
Sie suchen ständig nach neuen Wegen, wie sie unserem Land und unserem Volk schaden können, und das tun wir auch.«
George W. Bush, US-Präsident, 2004

Fernsehen

»Auf das Fernsehen wollen wir keine Träume vergeuden, weil es sich einfach nicht bezahlen läßt.«
Lee De Forest, 1926

»Fernsehen ist das einzige Schlafmittel, das mit den Augen eingenommen wird.«
Vittorio de Sica, italienischer Regisseur und Schauspieler, 1902-1974

»Fernsehen - Rundfunk für Phantasielose.«
Rudolf Rolfs, deutscher Satiriker, 1920-2004

»Das Fernsehen hat keine Zukunft. Es ist nur ein Strohfeuer.«
Mary Somerville, Radiopionier, 1948

Freiheit

»Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.«
George Orwell, englischer Schriftsteller, 1903-1950

»Die Freiheit besteht darin, daß man alles tun kann, was einem anderen nicht schadet.«
M. Claudius

Gebrauchsanleitung

»Entrollen die Puffunterlage und liegen auf ihr, dann wird sie von der Wärme sich Inflation bekommen.«
Gebrauchsanleitung einer Luftmatratze

»Wenn Sie die Druckformatvorlage eines Dokuments mit der Druckformatvorlage einer Dokumentenvorlage verbinden, ersetzen die Druckformatdefinitionen des Dokumentes die gleichnamigen Druckformatdefinitionen der Dokumentenvorlage.«
Gebrauchsanleitung eines Textverarbeitungsprogrammes

Geld

»Geld ist nichts. Aber viel Geld, das ist etwas anderes.«
George Bernard Shaw, irischer Dichter, 1856-1950

»Wenn die Regierung das Geld verschlechtert, um alle Gläubiger zu betrügen, so gibt man diesen Verfahren den höflichen Namen Inflation.«
George Bernard Shaw, irischer Dichter, 1856-1950

»Geld ist das einzige, was eine Frau manchmal für sich behalten kann.«
Jacques Teti

»Geld allein macht nicht unglücklich.«
Peter Falk, amerikanischer Schauspieler

»Von jetzt an werde ich nur soviel ausgeben, wie ich einnehme - und wenn ich mir Geld dafür borgen muß!«
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller

»Geld ist nicht alles. Ein Mann mit 20 Millionen kann genauso glücklich sein wie ein Mann mit 21 Millionen.«
J. Gleason

Genie

»Das schönste aller Geheimnisse ist, ein Genie zu sein und es als einziger zu wissen.«
Mark Twain

»Das Genie erkennt man daran, daß es alle Dummköpfe gegen sich hat.«
Jonathan Swift

Glaube

»Der Nachteil des Himmels besteht darin, daß man die gewohnte Gesellschaft vermissen wird.«
Mark Twain, amerikanischer Schriftsteller, 1835-1910

»Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist.«
Nietzsche, deutscher Philosoph, 1844-1900, Der Antichrist

»Ist Gott eine Erfindung des Teufels?«
Nietzsche, deutscher Philosoph, 1844-1900, Menschliches

Guter Rat

»Einen guten Rat gebe ich immer weiter. Es ist das Einzige, was man damit machen kann.«
Oscar Wilde

Höflichkeit

»Höflichkeit ist die sicherste Form der Verachtung.«
Heinrich Böll, deutscher Schriftsteller, *1917

Humor

»Ohne ein bißchen Bosheit kann man unmöglich witzig sein.«
Thomas Babington Macauly

»Als ich ein kleiner Junge war und sagte:"Ich will Komiker werden", da haben alle gelacht.
Heute lacht niemand mehr.«
Rudi Carrell

In und Out

»In ist, der drin ist, und out ist, der rein will.«
Bundeskanzler Schröder (2002)

»In ist wer reinkommt, out ist, wer rausfliegt.«
CSU-Generalsekretär Goppel (2002)

Jokan

»Was du da nicht riechen kannst, heißt Jokan-Pulver. Es ist geruchlos, geschmacklos und löst sich sofort in jederlei Flüssigkeit auf. Außerdem ist es zufällig das tödlichste Gift, das Menschen kennen.«
Aus "Die Brautprinzessin" von William Goldman

»Ein Unbekannter namens Jokan wird von einer Frachterbesatzung nahe Olymp aus einer Rettungskapsel geborgen. Jokan warnt davor, daß "Dysterson" eine Gefahr für die Erde darstelle. Bevor er weitere Aussagen machen kann, stirbt Jokan auf Mimas.«
Perry Rhodan TB-Band 398 - Peter Griese: Die Nirwana-Teleporter

Krieg der Welten

»USA fliegen schwerste Luftangriffe seit Ende des Irak-Kriegs.
Hinterhalte und Stellungen von Ausserirdischen bombardiert. 99 Festnahmen.«
Überschrift, Unterzeile einer AP-Meldung. 2003-11-18 - 15.31 Uhr

»Wir möchten Sie darauf hinweisen, daß Vorführung und Zuschauerraum per Video aufgezeichnet werden.«
Plakate auf der Europapremiere des Films "Krieg der Welten" in Berlin, 2006-06-14

Kultur

»Wenn die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge einen Schatten.«
Karl Kraus, österreichischer Schriftsteller, 1874-1936

Leben

»Ich habe eine Heidenangst vor dem Leben. Und dann gehe ich auf die Straße und stelle fest, daß ich recht habe.«
Matthias Beltz, Kabarettist

Logik

Keine Katze hat zwei Schwänze.
Jede Katze hat einen Schwanz mehr als keine Katze.
Also hat jede Katze drei Schwänze.

»Unlogik läßt sich eben durch Logik in keiner Weise erschüttern.«
Hoimar von Ditfurth (Das Erbe des Neandertalers - Das Spukschloß des Aberglaubens, Seite 139)

Lüge

»Die Einkommenssteuer hat mehr Menschen zu Lügnern gemacht als der Teufel.«
William Rogers, amerikanischer Humorist, 1879-1935

»Die Strafe des Lügners ist nicht, daß ihm niemand mehr glaubt, sondern, daß er selbst niemanden mehr glauben kann.«
George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950

Made in Germany

»Toll Collect arbeitet präzise, zuverlässig, wirtschaftlich und ist einfach zu bedienen.«
Klaus Mangold, Vorstand der Daimler-Chrysler Service AG, am 20. September 2002

McIntosh

»The best way to accelerate a Macintosh is at 9.8 meters per second per second.«

Politik

»Beliebtheit sollte kein Maßstab für die Wahl von Politikern sein. Wenn es auf die Popularität ankäme, säßen Donald Duck und die Muppets längst im Senat.«
Orson Welles, amerikanischer Schauspieler, Regisseur und Schriftsteller, 1915-1985

»Opposition ist die Kunst, so geschickt dagegen zu sein, daß man später dafür sein kann.«
Charles-Maurice de Talleyrand-Perigord, französischer. Staatsmann und Diplomat, 1754-1838

»Der Staatsdienst muß zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut sind, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.«
Marcus Tullius Cicero, römischer Politiker, 196-43 vor Christus

»Eine Gesellschaft von Schafen muß mit der Zeit eine Regierung von Wölfen hervorbringen.«
Bertrand de Jouvenel, französischer Wirtschaftswissenschaftler, 1903-1979

»Die Politik ist ein Versuch der Politiker, zusammen mit dem Volk mit den Problemen fertig zu werden, die das Volk ohne die Politiker niemals gehabt hätte.«
Dieter Hildebrandt, deutscher Kabarettist, 1927-

»Die Demokratie ist bekanntlich das beste politische System, weil man es ungestraft beschimpfen kann.«
Ephraim Kishon

»Es gibt ja Leute, die sagen, unsere Politiker, das sind alles Verbrecher. Das ist natürlich Unsinn. Das wirklich organisierte Verbrechen, das arbeitet auf höherem Niveau. Da werden Menschen auch einmal zur Verantwortung gezogen.«
Matthias Beltz, Kabarettist

»Die Vorstellungskraft eines Politikers schafft noch keine Fakten.«
Thomas Gruber, ARD-Vorsitzender, 2005-07-18

»Es ist schon ein großer Trost bei Wahlen, daß von mehreren Kandidaten immer nur einer gewählt werden kann.«
Mark Twain

»Wenn Wahlen irgend etwas verändern würden, wären sie schon längst verboten.«
Walter Stege

»Wenn die Menschen aus den Ferien zurückkommen, neigen sie dazu, sogar die Regierung etwas milder zu beurteilen.
Ein geschickter Regierungschef setzt Wahlen daher für den Frühherbst an.«
David Frost (*1939), amerikanischer Publizist

»Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen will.«
Marcus Tullius Cicero (106-43 vor Christus), römischer Politiker

»Ich kann nur davor warnen, zu glauben, Politik bestehe darin, sich jeden Tag etwas neues einfallen zu lassen.«
Ludwig Erhard (1897-1977), deutscher Politiker

»Ich stehe hinter jeder Regierung, bei der ich nicht sitzen muss, wenn ich nicht hinter ihr stehe.«
Werner Finck (1902-1978), deutscher Kabarettist

Zieht die Koalition noch an einem Strang?
»An einem Strang schon, aber nicht immer in dieselbe Richtung.«
Franz Müntefering, Vizekanzler, stern Heft 35/2007

Rationalisierung

»Es hat den Pferden nichts genutzt, daß sie nicht mehr verlangten als ihr Futter.
Sie wurden doch durch Traktoren ersetzt.«
Wassily Leontief

Raumfahrt

»Bei der Eroberung des Weltraums sind zwei Probleme zu lösen: die Schwerkraft und der Papierkrieg. Mit der Schwerkraft wären wir fertig geworden.«
Wernher von Braun

»Trotz allen kommenden wissenschaftlichen Fortschritts wird der Mensch nie einen Fuß auf den Mond setzen.«
Lee De Forest

Rundfunk

»Herr de Forest, hier, in Ihrem Büro, ist genügend Platz für alle Rundfunkempfänger, die die Welt je benötigen wird.«
W. W. Dean, Vorsitzender der Dean Telephone Company, 1907

Sony

1957 wurde das erste Transistorradio mit Kurzwelle und Mittelwelle unter der Bezeichnung ›Sony TR-63‹ zum rauschenden Erfolg. Daraufhin benannte sich das japanische Unternehmen Tokyo Tsushin Kogyo (Totsuko) nach dem Markennamen des Radios um.

Tee

»Von dem Strauchgetränk importiert jeder Deutsche nur ein Pfund.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 2008-05-25, Geld & Mehr - Tops & Flops

Tiere

»Ich verachte Leute, die Hunde halten. Das sind Feiglinge, die sich nicht trauen, die Leute selber zu beißen.«
August Strindberg, schwedischer Dichter, 1849-1912

»Es gibt Tiere, die kein Fleisch fressen, zum Beispiel unsere Kühe. Wenn wir das Experiment machen könnten, eine Ochsenherde mit Fleisch zu füttern, so würden die Ochsen verrückt.«
Rudolf Steiner, österreischer Anthroposoph, 1861-1925

Toleranz

»Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten.«
Wilhelm Busch, deutscher Zeichner und Dichter, 1832-1908

Wahrheit

»Die beste Tarnung ist die Wahrheit.
Die glaubt einem keiner!«
Max Frisch, schweizer Schriftsteller, *1911

»Für einen Politiker ist es gefährlich, die Wahrheit zu sagen. Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen.«
George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950

»Die allgemeine Meinung ist nicht immer die wahrste.«
Giordano Bruno, italienischer Philosoph, 1548-1600

»Nichts wird so leicht für Übertreibung gehalten wie die Schilderung der reinen Wahrheit.«
Joseph Conrad, ukrainisch-britischer Schriftsteller, 1857-1924

»Wer eine Wahrheit verbergen will, braucht sie nur offen auszusprechen - sie wird einem ja doch nicht geglaubt.«
Charles Talleyrand, französischer. Politiker, 1754-1838

»Eine schmerzliche Wahrheit ist besser als eine Lüge.«
Thomas Mann, deutscher Schriftsteller, 1875-1955

»Wenn ich scherzen will, sage ich die Wahrheit.
Das ist immer noch der größte Spaß auf Erden.«
George Bernard Shaw, irischer Dichter, 1856-1950

»Wer die Wahrheit hören will, den sollte man vorher fragen, ob er sie ertragen kann.«
Ernst R. Hauschka, deutscher Aphoristiker, 1926-

»Wer immer die Wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes Gedächtnis leisten.«
Theodor Heuss, deutscher Politiker, 1884-1964

»Sehr viele Menschen leben davon, daß die Wahrheit auf Erden so schwer zu finden ist: die Detektive, Rechtsanwälte, Richter, Schriftsteller, Wissenschaftler, Philosophen, Geistliche und viele andere.«
Georges Simenon, belgischer Kriminalschriftsteller, 1903-1989

Walfisch

Der reichste Mann Australiens, der Medienunternehmer Kerry Packer, hat innerhalb von drei Tagen umgerechnet 40 Millionen Mark beim Baccarat-Spiel in Las Vegas verloren. Spieler wie ihn nennen die Casinobetreiber "Walfische". Es gibt etwa 150 Wale auf der ganzen Welt, die meisten von ihnen Asiaten.
Verluste sind für Packer allerdings kein Grund, in Zukunft kürzerzutreten, da er als überzeugter Glücksspieler gilt.
Einmal soll ihm ein texanischer Ölbaron unangenehm aufgefallen sein, weil der mit seinem Geld prahlte. Als Packer den Ölbaron darauf ansprach, soll dieser gesagt haben: "Ich bin 100 Millionen Dollar wert!" Die Antwort, die von Kerry Packer überliefert ist, lautete: "Sollen wir drum spielen? Kopf oder Zahl?" (avs.)

Weltherrschaft

»Im heutigen Leben gehört die Welt nur den Narren, den Grobschlächtigen und den Betriebsamen. Das Recht zu leben und zu triumphieren erwirbt man heute fast durch die gleichen Verfahren, mit denen man die Einweisung in ein Irrenhaus erreicht: die Unfähigkeit zu denken, die Unmoral und die Übererregtheit.«
Fernando Pessoa - Das Buch der Unruhe, 1. Artikel

Wissen

»Weiss ich nicht. Ich beschwere mein Gedächtnis nicht mit Tatsachen, die ich in einem Konversationslexikon finden kann.«
Albert Einstein

»Als ich vierzehn war, war mein Vater so unwissend. Ich konnte den alten Mann kaum in meiner Nähe ertragen.
Aber mit einundzwanzig war ich verblüfft, wieviel er in sieben Jahren dazugelernt hatte.«
Mark Twain

»Der größte Feind des Wissens ist nicht das Nichtwissen, sondern das Halbwissen.«
Enrico Fermi

Zensur

»Ein Zensor ist ein Beamter, der Dinge empfiehlt, indem er sie verbietet.«
Frank Wedekind, deutscher Schriftsteller, 1864-1918

»Satiren, die der Zensor versteht, werden mit Recht verboten.«
Karl Krauss

Zukunft

»Es kann passieren, was will: Es gibt immer einen, der es kommen sah.«
Fernandel, französischer Schauspieler, 1903-1971

»Zwei Gefahren bedrohen unaufhörlich die Welt: die Ordnung und die Unordnung.«
Paul Valéry

»Wenn Sie nicht über die Zukunft nachdenken, können Sie keine haben.«
John Galsworthy, englischer Erzähler, 1867-1933

»Was die Zukunft anbelangt, so haben wir nicht die Aufgabe, sie vorherzusehen, sondern sie zu ermöglichen.«
Antoine de Saint Exupéry (1900-1944)

»Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.«
Aristoteles, griechischer Philosoph, 384-322 vor Christus

»Früher hatten die Menschen Angst vor der Zukunft. Heute muß die Zukunft Angst vor den Menschen haben.«
Werner Mitsch, deutscher. Aphoristiker, *1936

»Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe.«
Keilschrifttext aus Ur um 2000 vor Christus

»Unser Land steht vor gewaltigen Aufgaben. Unsere Zukunft und die unserer Kinder steht auf dem Spiel. Millionen von Menschen sind arbeitslos, viele seit Jahren. Die Haushalte des Bundes und der Länder sind in einer nie dagewesenen kritischen Lage. Die bestehende föderale Ordnung ist überholt. Wir haben zuwenig Kinder und wir werden immer älter.«
Horst Köhler, Bundespräsident, 2005-07-18

Zweifel

»Besser schweigen und als Narr scheinen, als sprechen und jeden Zweifel beseitigen.«
Abraham Lincoln, 16. Präsident der USA, 1809-1865

»Eine Frage raubt mir den Verstand: Bin ich verrückt, oder alle andere in diesem Land?«
Albert Einstein


Linkliste

2008-05-25